Die Zukunft meiner Harfenbaukunst: Visionen, Innovationen und einzigartige Kunstwerke!
Die Zeit ist reif für neue, außergewöhnliche Kreationen. Viele Ideen, die mich seit Jahren begleiten, können nun endlich verwirklicht werden. Um für diese spannenden Entwicklungen gerüstet zu sein, erfährt meine Werkstatt eine umfassende Modernisierung. Dazu zählen Investitionen in größere, präzisere Werkzeugmaschinen für den anspruchsvollen Eigenbau der Umschaltmechaniken der Pedalharfen – eine essenzielle Entscheidung für Qualität, Unabhängigkeit und Perfektion.
James McFall-Harfen (Tara-Harfen)
Schon zu Beginn meiner Harfenbaukunst vor ca. 30 Jahren war die Tara-Harfe mein Lieblingsmodell.
Sie ist die Königin der irischen Harfen.
Tara – der mythische Ort der Hochkönige Irlands, Zentrum keltischer Kultur und spiritueller Tradition. Inspiriert von dieser legendären Stätte, verkörpert die TARA-Harfe die Seele der irischen Musik wie kaum ein anderes Instrument. Die Geschichte der Tara ist geheimnisvoll, nur wenige Harfen sind so berühmt wie sie. Die Tara ist eine der legendärsten, originalen irischen Harfen, die je gebaut wurden. Mit einem einzigartigen Sound, unverkennbar wie die Harfe selbst. Mit ihrem warmen, leuchtenden Klang und der meisterhaften Handwerkskunst steht die TARA-Harfe für höchste Qualität und künstlerische Ausdruckskraft. Basierend auf dem historischen Design von James McFall (Belfast, ca. 1903) baue ich diese Harfe in Zukunft verstärkt wieder – eine Hommage an die großen Harfen Irlands.
Wenn sie auch auf dieser traditionsreichen, königlichen Harfe irische Musik spielen wollen, dann besuchen Sie uns in Unserer Werkstätte.

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2027: DAÍMON – eine neue Pedalharfe – 42 Saiten
Just in progress
Daímon: altgriechisch „Schutzgeist“ (= Sanskrit: „Deva“ = Lateinisch: „Genius“ = Arabisch: „Dschinn“)
Die Wiederkehr des schöpferischen Prinzips im Klangkörper:
Es gibt Instrumente. Und es gibt Bauwerke aus Klang.
Was hier entsteht, gehört nicht in die Kategorie des Gewohnten.
Diese Harfe wird kein Ergebnis einer Weiterentwicklung bestehender Formen.
Sie ist das Resultat eines anderen Ansatzes. Nicht Variation – sondern Ursprung.
Jenseits des Handwerks – und doch aus ihm geboren
Der Halskurve folgt keiner tradierten Geometrie.
Sie wird nicht nur geformt, sondern analysiert – in ihrem Kurvenverlauf, in ihrer Steigung, in ihrer inneren Dynamik. Die Form ist nicht „irgendwie schön“, weil sie gefällt. Sie ist stimmig, weil sie sich mathematisch trägt.
Erstmals wird die Mensur nicht nur nach Erfahrung gesetzt, sondern durch eine geometrische Differentialbetrachtung (Analytik) überprüft – als Verlauf von Kräften, nicht nur von Längen.
Das Ergebnis ist kein theoretisches Konstrukt, sondern eine optimierte ingenieurtechnisch erfahrbare Kohärenz.
Die Säule – kein Träger, sondern ein Organ
Die Säule dieser Harfe wird nicht dekorativ. Sie ist nicht nur statisches Bauteil.
Ihre Form folgt einer inneren Gesetzmäßigkeit, die näher an gewachsenen Strukturen liegt als an technischer Konstruktion.
Sie steht nicht neben dem Klangkörper – sie wirkt in ihn hinein.
Der Pedalkasten – Transformation eines Funktionsraumes
Was üblicherweise ein rein mechanischer Bereich ist, wird hier bewusst gestaltet.
Nicht als Verkleidung – sondern als Fortsetzung der Formidee.
Selbst dort, wo Mechanik herrscht, bleibt die Gestalt durchdrungen.
Die verborgene Quelle: Metamorphose der Kathedrale
Diese Harfe ist nicht nur „inspiriert“ von historischer Kirchen-Baukunst. Sie ist eine Transformation.
Die Prinzipien der Kathedrale – Spannung, Aufstieg, gerichtete Kraft, Durchdringung von Materie und Himmel – werden hier nicht zitiert, sondern in ein Instrument überführt.
Was einst Raum war, wird Resonanz. Was einst Stein war, wird Klang.
Der Name ist kein Titel
DAÍMON bedeutet nicht „Geist“ im romantischen Sinn, sondern die schöpferische Instanz zwischen Idee und Materie. Dieser Name wurde nicht gewählt, um zu benennen.
Sondern weil er beschreibt, was hier wirkt.
Ein Einzelstück – nicht im materiellen, sondern im geistigen Sinn
Viele Instrumente sind Unikate. Dieses ist es aus einem anderen Grund:
Weil der Weg dorthin nicht reproduzierbar ist.
Nicht die Form allein ist entscheidend, sondern der Prozess, der sie hervorgebracht hat.
Schlussgedanke:
Es gibt sie noch – Instrumente, die nicht nur gebaut werden, sondern „entstehen“.
Euer Harfenbauer der Silberstadt Schwaz, in der Osternacht 2016
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Einmalige Harfen-Kunstwerke sind gerade im Entstehen – Harfen, die Geschichte schreiben werden.
- „Königin von Saba“ – eine legendäre Harfe: In Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Silvio Laurin Carraro entsteht 2026/27 eine Schwesterharfe zur berühmten ENHEDUANNA – ein seit 25 Jahren gehegtes Herzensprojekt.
- Die romanische Schoßharfe: Inspiriert von den nordischen Ornamenten des Wikingerschiffs Oseberg, wird demnächst eine einzigartige, handgefertigte Bardenharfe vollendet.
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Ateliernotiz, vertraulich:
„Angamando und Urulóki“ – nicht ein Name, sondern ein Echo. Ein Arbeitsmotto. Eine Schattenharfe.
Der wahre Name dieser Harfe bleibt verschlossen. Vielleicht kennt ihn nur das Holz selbst – oder das Schmiedefeuer, aus der die Krone kam. Seit Jahren – fragmentarisch, getrieben, manchmal fast widerwillig und doch entschlossen und enthusiastisch – arbeite ich an diesem Instrument. Mit Unterbrechungen, Zweifeln und Visionen wächst es – mein großes Meisterwerk. Kein Auftrag. Keine Vorlage. Nur ein innerer Zwang, dem ich nicht ausweichen kann.
Vielleicht eine uralte atlantische Erinnerung? Vielleicht eine Vorahnung einer apokalyptischen Zukunft? Wer weiß? Es ist eine Harfe, ja! Spielbar, ja! Aber zugleich etwas anderes: Ein Werk zwischen Klang und Mythen, zwischen Schmiede und Stille:
Zwei Feuerdrachen – Urulóki – aus gegossener Bronze bewachen ihre Form, als winden sie sich noch immer in Bewegung.
Die Krone – Angamando – geschmiedet aus dunklem Eisen, trägt die drei Silmarilli – Nachbildungen, und doch tragen sie in sich ein seltsames Licht.
Die Saiten: Bronze, Messing, Stahl. Keine Kompromisse. Eine seltsame, dunkle Wärme im Ton und sphärischer Licht-Klang, auch Tiefe und Glut.
Die Decke: flammende Riegelbirke, eigenwillig, rebellisch, kaum zu zähmen. Sie vibriert nicht nur, sie glimmt wie eine Flamme die niemals erlöscht. Ein klangliches Universum jenseits althergebrachter Hörgewohnheiten.
Der Resonanzkörper ist maßgefertigt, unorthodox, fast möchte man meinen: wider die Regeln der Akustik – und doch: wenn er tönt, dann tönt er mit magischer Macht und Gewalt.
Diese Harfe ist derzeit vielleicht mein dunkelstes Projekt … und vielleicht auch mein wahrstes. Ein Instrument für eine Welt, die es irgendwie nicht mehr gibt. Oder noch nicht.
Euer Harfenbauer Norbert Maier der Silberstadt Schwaz, Karwoche 2025
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Ankündigung: Die Harfe Angelus – eine Harfe der Heilung entsteht
Während mit der „Schattenharfe“ eine kraftvolle Vision der Wandlung und Tiefe Form annimmt, wächst gleichzeitig ihr lichtvolles Gegenstück heran: die Harfe „Angelus“ – eine Große Harfe der Heilung.
Auf besonderem Wunsch nach einem Instrument, das über die klassischen Therapieharfen hinausreicht, entsteht derzeit ein einzigartiges Klangkunstwerk, das sich ganz dem Licht, der Harmonie und der seelischen Erhebung widmet. Diese Harfe wird kein gewöhnliches Instrument sein, sondern ein magisches Meisterwerk, in dem Wissen und Intuition, Handwerkskunst und geistige Tiefe auf besondere Weise zusammenfließen.
In ihrem Entstehungsprozess verbinden sich:
- die zeitgemäß interpretierten sieben freien Künste,
- chaldäisch-archaische Gestaltastronomie,
- anatomisches Wissen um die Wirbelsäule als Resonanzraum,
- die feinstoffliche Lehre der Chakren (durch die Originalwerke von Arthur Avalon)
- sowie das visionäre Konzept einer klanglichen Kathedrale für innere Einkehr und Heilung.
Wie die Harfe Angelus in ihrer endgültigen Gestalt erscheinen wird, offenbart sich erst im schöpferischen Prozess selbst – im Dialog zwischen Klang, Form und dem, was sich durch sie hindurch mitteilen möchte. Der Bau dieser Harfe ist dabei sehr viel mehr als ein handwerklicher Vorgang: Er wird zur inneren meditativen Praxis.
In Anlehnung an die Worte Rudolf Steiners darf dieser schöpferische Akt verstanden werden als ein Weg, auf dem „der Arbeitstisch wieder zum Altar wird“ und „jede äußere Tätigkeit zu einem Gottesdienst, zu einem Sakrament“.
Euer Harfenbauer Norbert Maier der Silberstadt Schwaz, Beltainne, 1. Mai 2025
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Ergänzung
Ankündigung einzigartiger Harfenkunstwerke – Klänge aus anderen Welten
Im Schatten großer Ideen und an der Schwelle neuer Gestaltungsräume erwachsen – neben den bereits oben angekündigten Meisterwerken ANGAMANDO (die Schattenharfe) und ANGELUS – weitere Harfenwerke von besonderer Kraft und Tiefe.
Sie sind nicht allein Instrumente. Sie sind klingende Skulpturen, beseelte Artefakte – geboren aus einer Verbindung von Handwerk, Vision und kulturellem Urwissen.
Folgende Werke sind derzeit im Werden oder zur Erschaffung „freigegeben“:
- Die große Metallsaitenharfe: Auf Grund einer Anfrage entsteht demnächst eine magische Neo-Aztec-Ritualharp – ein klangmagisches Totem aus einer Zeit, die es nie gab und dennoch in uns lebt.
- Große Einfachpedalharfe ECH-N-ATON – ein Klangmonolith, inspiriert von altägyptischer Lichtmystik. In ihr verschmelzen kultische Anmutung und futuristische Formensprache. Wer das Filmuniversum Stargate kennt, mag an die Goa’uld denken – Wesen mit „glühenden Augen“ und einer Aura von Macht und Mysterium. Diese „Harfe der Macht“ trägt ein ähnliches Leuchten in sich.
- MERKURIUS – eine Therapieharfe jenseits aller bekannten Kategorien – gebaut für Berührung auf tiefer Ebene.
- Harfe im Steampunk-Stil – eine Einfachpedalharfe aus einer Zukunft, wie sie sich einst die Äther-Alchemisten und Dampf-Ingenieure erträumten. Die ersten technischen Details entstehen schon auf dem Reissbrett.
- Mountain-Sunburst: eine 41-saitige Einfachpedalharfe mit verbreiterter Resonanzdecke und einer farblichen Gestaltung, die vom ersten Sonnenlicht am Morgen in den Tiroler Bergen inspiriert ist.
Jede dieser Harfen ist als absolutes Unikat gedacht – ein Einzelstück von weltweiter Einmaligkeit.
Sie sind keine Serienmodelle, keine Repliken, keine Dekoration.
Sie sind Antworten auf innere Bilder, auf Rufe aus tiefen Räumen.
Falls Sie sich von einem dieser zukünftigen Werke innerlich berührt fühlen, treten Sie mit mir in Verbindung.
Denn manchmal entstehen die größten Meisterwerke, wenn sich ein Impuls im richtigen Moment mit einem Menschen verbindet, der seine Einmaligkeit erkennt.
Und nicht vergessen: Alle genannten Harfen (außer der AVALON), die bereits im Entstehen sind oder erst als Idee und Zeichnungen existieren und ins Dasein treten werden, sind kompromisslos limitiert auf ein einziges Stück, und werden kein zweites Mal gebaut.
Euer Harfenbauer Norbert Maier aus der Silberstadt Schwaz, am 29. September 2025